PRESSE
Tu. 24.04.18

Deutscher Mühlentag in der Hammerschmiede Naichen – ein Erlebnis für die ganze Familie

Naichen. Technikgeschichte hautnah miterleben können Besucher der Hammerschmiede Naichen am 21. Mai von 13 bis 17 Uhr. An diesem Tag öffnet, wie jedes Jahr am Pfingstmontag, das historische Gebäude zum Deutschen Mühlentag seine Tore. Die Besucher können dem Schmied bei der Arbeit zusehen, wenn er das Eisen am offenen Feuer zum Glühen und unter seinen geschickten Hammerschlägen in Form bringt, um Zier- und Gebrauchsgegenstände daraus herzustellen. Auch wird – sofern es der Wasserstand zulässt – die historische, mit Wasserkraft betriebene Turbine mit Transmission in Betrieb genommen.

Die Werkstatteinrichtung des letzten Hammerschmieds Serafin Stocker jun. (1900–1982) mit Esse, Amboss und Werkzeug ist im Originalzustand zu sehen, ebenso die darüber liegende Schmiedewohnung. Besichtigt werden kann auch ein modernes Kleinkraftwerk, das Strom in das öffentliche Netz einspeist.

Um 15 Uhr wird im benachbarten Stockerhof eine Führung durch die Sonderausstellung „Angebandelt. Ein Date mit der Schürze“ stattfinden. Kittelschürze, Arbeitsschürze, Kochschürze, Trachtenschürze − die Ausstellung widmet sich einem vielseitigen Kleidungsstück, das im Alltag fast vergessen aber dennoch allgegenwärtig ist. Das Thema der Sonderausstellung greift die Trachtenberatungsstelle des Bezirks Schwaben auf, die am Deutschen Mühlentag in einem Informationsstand in Naichen vertreten ist.

Idee und Konzept der Ausstellung: Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg.

Damit an diesem Tag auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz kommt, bietet das Museumsteam Kaffee und Kuchen an.

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